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Therapie-/Begleithund

                                               Therapiehunde / Besuchshunde Ausbildung

 Durch den Kontakt mit einem Hund kann ein erkrankter / behinderte Mensch oder Heimbewohner neue Anregungen und Impulse erfahren. Dies bedeutet für diesen Menschen oft eine immense Motivationssteigerung, um sich mehr mit der Umwelt und mit sich selbst auseinanderzusetzen. Es werden Kräfte freigesetzt und auch der Willen gestärkt. Dabei wirkt der Hund durch seinen Anblick, den Körperkontakt, der Kommunikation und der Interaktion fördernd auf den erkrankten/ behinderten Menschen. Dieses ist der Schlüssel für den Erfolg eines tiergestützten-therapeutischen Einsatzes oder eines Hundebesuchsprogrammes.

Die sozialen Strukturen und Bedürfnisse des Hundes, ähneln sehr die des Menschen.
Ein Hund ist anpassungsfähig, sucht Kontakt zu anderen Sozialpartnern,
ist einfühlsam und genießt den Kontakt zum Menschen (Schmusen, Spielen...).

Grundsätzlich muss man zwischen Therapie- und Besuchshund unterscheiden: Ein Therapiehund wird dabei gezielt in einer herkömmlichen Behandlung wie unter anderem Psychotherapie, Ergotherapie, Physiotherapie, Logopädie, Heilpädagogik eingesetzt. Er "arbeitet stundenweise unterstützend als Co-Therapeut", ist ansonsten normaler Familienhund des Therapeuten.



Voraussetzung für eine erfolgreiche Ausbildung zum Therapiehund ist, dass der Hund gutmütig, wesensfest, kommunikationsfreudig und gesund ist, einen ausgeprägten Spieltrieb besitzt und eine gesunde Bindung zum Hundeführer hat.

Folgende Fragen müssen vor Beginn einer Ausbildung geklärt werden:


Ist ihr Hund für die Arbeit als Therapiehund geeignet?

Reicht seine Grundausbildung, wie kann ich sie verbessern?

Worauf kommt es beim Einsatz an?

Welche Belastung kommt auf meinen Hund zu?

Was muss ich in Zusammenarbeit mit dem Hund leisten?

Ist er fähig diese Belastung auszuhalten?


Arbeitsbedingungen für Therapiehunde

Der Hund muss nachweislich frei von Parasiten sein, was eine Vierteljährliche Entwurmung zwingend erforderlich macht.
Der Therapiehund darf nicht als "Einrichtungshund" das meint dauerhaft am Arbeitsort verbleiben.
Die Arbeitszeit wird maßgeblich von den folgenden Faktoren bestimmt:
Raumgröße, Anzahl der Personen, medizinische Apparaturen, Gerüche, Temperatur.
Aber auch um welches Klientel es sich handelt:
Senioren, Kinder, und/oder geistig Behinderte, Komapatienten etc.

Generell aber gilt, dass die Arbeitsauslastung eines Hunde pro Tag maximal 45min. in Einzeltherapeutischen Sitzungen
betragen sollte, und dies auch nicht öfter als 3mal die Woche.

Werden mehrere Tiere gleichzeitig eingesetzt können sich die anderen Hunde zwischenzeitlich zurückziehen und erholen,
so dass hier die Arbeitsauslastung auch bis zwei Stunden betragen darf.

Nicht jeder Hund eignet sich zum Therapiebegleithund. Es gibt keine speziellen Rassevertreter für Therapiebegleithunde.
Um einen Hund als Therapiehund ausbilden zu können, sollten folgende Voraussetzungen gegeben sein:

- guter Grundgehorsam
- gute Sozialisierung des Hundes
- menschenfreundlich
- hohe Reizschwelle
- ausgeglichenes Wesen
- Kontakte zum Menschen suchen

Die Ausbildung besteht aus einem theoretischen- und einem praktischen Teil.

Die Theorie unterteilt sich in einen veterinärmedizinischen- und einen humanmedizinischen Teil. Im Theorieteil werden verschiedene Einsatzmöglichkeiten der zukünftigen Therapie-Hunde vorgestellt, es werden Krankheitsbilder besprochen, mit denen man während der Einsätze konfrontiert werden kann, Umgang mit Bewohnern und Patienten, Wissen über Psychologie, Kynologie und Soziologie vermittelt.

Im praktischem Teil lernen Sie und ihr Hund die verschiedensten Situationen kennen, die ihnen in späteren Sozialeinsätzen begegnen könnten (sehr lautes Sprechen, Rollstuhl, Krücken, Schreien, ungewöhnliche Bewegungsmuster usw.) - dazu Besuch eines Behindertenheimes
Die Abschlussprüfung besteht aus einem theoretischen- schriftlichen Teil und einem praktischen Teil.
Im praktische Teil der Prüfung werden Sie und ihr Hund in Extremsituationen gebracht, um Hund und Hundeführer(in) auf Belastbarkeit zu überprüfen und wie sie als Team zusammenwirken. Der Hund soll sich vertrauensvoll am d. Hundeführer(in) orientieren.

Eine Aufnahmeprüfung bei der Hundeschule Wolfacademy ist erforderlich.

Termine für die Tauglichkeitsprüfung erfahren Sie unter Termine Kunden

Seminarinhalte: Grundwissen über den Hund
Anatomie d. Hundes
Physiologie d. Hundes
Entwicklungsphasen d. Hundes
Grundlagen d. Hundeerziehung
Erziehung & Verhaltensformung
1.Hilfe am Hund
Rechtliche Bestimmungen
Tierschutz
Hygiene und Zoonosen
Was ist tiergestützte Therapie?
Was verstehe ich darunter?
tiergestützte Therapie speziell bei Kindern
tiergestützte Therapie in den unterschiedlichsten Einrichtungen
Einsatzmöglichkeiten Voraussetzungen d. Einsatzes
Einführung d. Hundes in die Therapie
Aus der Praxis- Fallbeispiele
Ausbildung des Teams unter Berücksichtigung d. jeweiligen Ausbildungstandes;
Kommunikation, Spezialtraining, Rollenspiele, Hospitation

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