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Das Team der Hundeschule Wolfacademy

Allergieformen beim Hund

Hilfe bei Allergien des Hundes       

 

                              

Nicht nur bei uns Menschen kommen immer häufiger Allergien vor.
Unsere Hunde leiden mittlerweile weit verbreitet unter Allergien.
 
Fast jeder dritte Hund leidet unter heftigen Juck-Attacken, Haarausfall, Durchfällen, Hot Spots, tränenden, entzündeten Augen, Ohreninfektionen, Erbrechen und vieles mehr.
 
Die Hunde haben einen hohen Leidensdruck, kaum mehr ruhigen Schlaf - immerzu unruhig durch den starken Juckreiz. 
Der Besitzer leidet mit seinem Hund.
 
Doch warum leiden unsere Hunde überhaupt unter Allergien?
Wie kommt es dazu, dass ein Hund eine Pollenallergie haben kann?
Was macht unsere Hunde krank und wie können wir ihnen helfen?
 
Es steht eine Behauptung im Raum die besagt, dass Allergien beim Hund angeboren sind. Dies mögen wir nicht so bestätigen. Oft bekommen Hunde eine Allergie nach einer Mehrfach-Impfung, chemischen Entwurmung oder nach einer Behandlung mit sog. Spot on Präparaten.
 
Eine Allergie ist eine Überreaktion des Immunsystems auf eigentlich harmlose Stoffe.
Beim Hund äußert sich eine Allergie mehr oder weniger ausnahmslos durch Juckreiz. Dieser tritt vor allem im Gesicht und an den Pfoten auf, kann aber auch den Unterbauch und die Achseln betreffen. Die Substanzen, die bei Hunden allergische Reaktionen auslösen können, sind in der Regel die gleichen, die beim Menschen solche Reaktionen auslösen können, einschließlich Pollen, Staubmilben und Schimmel.  Auf den Juckreiz reagiert der Hund mit vermehrten Lecken oder Kratzen - dadurch kommt es in der Folge zu Infektionen mit bakteriellen Erregern und Hefepilzen. Auch häufige Ohrentzündungen ohne äußerlich erkennbaren Grund können Anzeichen einer Allergie sein!
 
Die Haut kann sich verdicken, schwarz und fettig werden und riecht streng- oft riecht der ganze Hund nach alten Käse. Hot Spots können sich durch Reizungen vom dauernden Kratzen und Kauen entwickeln, was dann wiederum Infektionen zur Folge hat.
Allergie und Verhalten

Futtermittelallergien wirken sich auch auf das Verhalten des Hundes aus. Daher muss es nicht immer an falscher Erziehung liegen, wenn ihr Hund zu hyperaktiv ist,  neurotisch kläfft, an Zerstörungswut leidet, oder mit anderen zwanghaften Verhalten oder agressiven Reaktionen auffällt. Bevor man die Hilfe von Hundeschulen in Anspruch nimmt oder sich mit allerlei Erziehungshilfsmitteln eindeckt, sollte man über eine bioenergetsiche Fellanalyse den Hund austesten lassen und eine Ernährungsumstellung in Erwägung ziehen. Gut ist es zu wissen auf was der Hund allergisch reagiert, um selbst bei der Ernährungsumstellung die auslösenden Allergene zu vermeiden.

Hunde die zum Beispiel eine Allergie auf Rindfleisch haben müssen nicht unbedingt  auf rohes Rindfleisch reagieren. Die Begründung hierfür liegt in der Denaturierung des Eiweißes durch Erhitzung. Wird das rohe Rindfleisch gekocht, (wie in der Herstellung zu Dosen- oder Trockenfutter notwendig), verändern sich die Eiweißmoleküle, worauf der Hund allergisch reagieren kann. Diese Hunde sind dann unter umständen im Verhalten auffällig. unkonzentriert, ungehorsam und hyperaktiv, scheinen nicht kontrollierbar. Deshalb ist gekochtes Fleisch unter Umständen für das Verhalten ihres Hundes verantwortlich.

Über unseren bioenergetischen Allergietest erfahren Sie auf welche Lebensmittel/Pollen/ Kontaktallergene ihr Hund allergisch reagiert.

Atopische Dermatitis

Die häufigste Allergieform bei Hunden ist die Atopische Dermatitis: eine Überempfindlichkeitsreaktion auf inhalative Allergene wie Pollen und Milben. Das häufigste Symptom ist Juckreiz und manifestiert sich als Kratzen, Lecken und Beißen der Achselhöhlen und des Bauches. Die Hunde lecken sich oft exzessiv die Pfoten, reiben sich im Gesicht und/oder haben Ohrprobleme. Aus dem Kratzen und Lecken resultieren oft Haarverlust, Hautrötung, Schuppenbildung, eine dunkle Verfärbung der Haut und ein unangenehmer Geruch. In vielen Fällen tritt die allergische Hautentzündung beim Hund zu bestimmten Jahreszeiten auf (wenn sich die Allergie zum Beispiel gegen bestimmte Pollen richtet). Ist eine Futtermittelallergie die Ursache der atopischen Dermatitis, hält sie dagegen so lange an, wie das betreffende Futter gegeben wird. Zusätzlich können dann auch Magen-Darm-Probleme wie Durchfall oder Erbrechen beim Hund auftreten.

 

Kontaktallegie

Ähnlich wie bei anderen allergischen Reaktionen sieht man kleine Hauterhebungen, flächige Schwellung der Haut, Rötung der Haut und Krusten oder kleine Geschwüre. Man findet diese Veränderungen dort, wo die Haut in Kontakt mit dem Allergen gekommen ist. Dies kann an den Hoden, Leftzen, Maul, Halsbereich und den Pfoten sein. Besonders stark äußert sich die Allergie an haarlosen Körperstellen oder solche, die ständig in Kontakt mit dem Allergieauslöser kommen. Als Auslöser einer Kontaktallergie kommen vor allem Gummi, Metalle, bestimmte Duftstoffe oder Putzmittel in Betracht. Mit Gummi kommen Hunde häufig durch Hundespielzeug in Berührung, eine allergische Reaktion auf Metalle zeigt sich häufig nach einer Mahlzeit aus einem Edelstahlnapf. Doch auch der Liegeplatz kann ein Auslöser sein, wenn ein Hund eine Allergie gegen Lamm oder Pferd hat.

 

Flohspeichelallergie

Flohspeichelallergien gehören zu den häufigsten allergischen Hauterkrankungen bei Hunden. Das eigentliche Allergen, also die Substanz auf die ein Hund allergisch reagiert, befindet sich im Speichel des Flohs und wird beim Stich übertragen. Deshalb ist es im eigentlichen Sinne keine Flohallergie, sondern eine Flohspeichelallergie. Nach einem Flohstich entwickeln allergische Hunde hochgradige Hautveränderungen, ein Floh oder Flohkot kann jedoch nur in den seltensten Fällen gefunden werden. Von einer Flohspeichelallergie typischerweise betroffen sind der dorsale, lumbosakrale Bereich (Rücken und hinterer Teil des Hundes), der Bereich um die Schwanzwurzel, die Flanken und die Schenkelinnenseiten. Wenn die Erkrankung chronisch wird, führt Selbstverletzung zu weiteren Läsionen, wie etwa Alopezie, Lichenifikation oder Hyperpigmentierung. Eine sekundäre Infektion kann zu Hot Spots, zu einer bakteriellen Pyodermie und zu einer sekundären Seborrhoe führen.

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