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Chinesische Medizin für den Hund

(Hunde-) Ernährung nach der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM)

 

Die 5 Elemente:

Holz
Organ: Leber, Galle
Entsprechung: Saure Lebensmittel wie etwa Tomaten, Erdbeeren oder Äpfel

Feuer
Organ: Herz, Dünndarm
Entsprechung: Scharfe Lebensmittel wie etwa Chili oder Zimt

Erde
Organ: Magen, Milz
Entsprechung: Süße Lebenmittel wie etwa Karotte, Fenchel, Kürbis oder Hirse

Wasser
Organ: Niere, Blase
Entsprechung: Salzige Lebensmittel wie etwa Fisch oder Muscheln

Metall
Organ: Lunge, Dickdarm
Entsprechung: Bittere Lebensmittel wie etwa Blumenkohl, Rucola oder Spargel

Jedem Lebenmittel wird eine Temperatur zugeordnet: kalt, kühlend, neutral, wärmend, heiß

Joghut --> kühlend
Zitrusfrüchte --> kalt
Getreide --> neutral
Lamm --> wärmend
Knoblauch --> heiß

Beispiele:
Jemand ist sehr geschwächt z.B. durch Grippe. Hausmittel Hühnersuppe, die einige Stunden gut gekocht hat, ist sehr gut. Weil die Suppe lange gekocht hat, wurde ihr viel (Wärme-) Ernergie zugefügt. Diese gibt dem Kranken Kraft!

Die Chinesen würden nie bei einer Erkältung Orangen essen (Vitamin C), denn diesen ist die Temperatur kalt zugeordnet und der Kranke friert noch mehr. Sie würden einen starken Ingwertee kochen!

Jähzorn
Hund, der nervös und bissig ist, zu jähzornigen Wutausbrüchen neigt --> nach chinesischer Diagnose klarer Fall von aufsteigendem Leber-Yang.
    - strikte vegetarische Diät für mindestens 6 Wochen
    - keine Nahrungsmittel, die wärmende Eigenschaften haben --> am Besten Rohkost (je nachdem      wie es und was der Hund mag- bei völliger Futterverweigerung helfen ein paar Tropfen Lachsöl)
    - Diät mit besonders hohem Getreideanteil bei aufsteigendem Leber-Yang (Dinkel, Weizenkeime, Weizen --> geschrotet und über Nacht eingeweicht, Äpfel, Sauermilchprodukte, Chicorèe oder Staudensellerie) Diese Nahrungsmittel sind sauer (passend zu dem Element Holz, dem die Leber zugeordnet ist) und kühlend --> bringen Ernergiefluss der Leber wieder in die richtige Richtung

Verzicht auf Fleisch ist aber nicht immer ratsam:
Hunde, die eher ängstlich und dünn sind, gerne warm und weich liegen, sollten eine große Fleischration bekommen, denn diese würde stärken --> lange gekocht (Beispiel der Hühnersuppe!)
Gerade Welpen, die sich in der Aufbauphase befinden, sollten viel Fleisch bekommen!

Heilende Lebensmittel

Karotte: stärkt Herz, Magen und Milz, entzündungshemmend
Huhn: wärmt und stärkt die Lebensernergie
Hirse: beseitigt Unruhe, Hitze und Durst, kühlt, wirkt an Magen und Milz
Kartoffel: entzündungshemmend, stärkt Magen und Milz, hilft bei Verstopfung
Hafer: kräftigt die Muskeln und Sehnen, stärkt Herz und Mitte
Erdnuss: nährt Lunge, stärkt Milz, Magen und Blut, beruhigt die Nerven, hilft bei Verstopfung
Eier: kräftigen Lunge und Hals, stärken das Blut, fördern das Wachstum
Banane: hilft gegen Bluthochdruck und bei Herzerkrankungen
Apfel: baut Körpersäfte auf, kühlt und beruhigt bei Appetitlosigkeit und Durchfall
Weizen: harmonisiert Herz, Milz und Nieren, wirkt stimmungsaufhellend
Weißkohl: stärkt die Nieren, kräftigt die Knochen

WICHTIG: Alle Rezepte ohne Salz und Zwiebeln kochen!!!

Kleine Zusammenfassung:

Hühnersuppe (zur Stärkung nach Krankheiten, nach Trauer, Operationen, Geburten oder für altere Tiere)

Rohkost im Napf (für aggressive Tiere)

Kürbisbrei (bei Ernegiemangel, wenn der Magen geschwächt ist, bei Inkontinenz)

Quelle: Ein Herz für Tiere/ Partner Hund

 

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