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Wirkungspalette K1

Stand: 27. November 2002

Vitamin K1 - Faktensammlung - Vitamin K1

 

Wirkungspalette von Vitamin K1

 

Vitamin K1 wird benötigt bei:
    • erhöhter Kapillarpermeabilität
    • Haut- und Schleimhautblutungen
    • hämorragischen und exsudativen Diathesen
    • präapoplektischen Zuständen
    • K-Hypovitaminose (z.B. Stillzeit, Schwangerschaft)
    • Blutungen, Blutungsneigungen
    • Operationsprophylaxe
    • Purpuraformen
    • Stauungspapille
    • Linsentrübung
    • Netz- und Aderhauterkrankungen
    • Absorptionsstörungen fettlöslicher Vitamine
    • Prophylaxe des Malabsorptionssyndroms bei Leber- und Gallenwegserkrankungen
    • Absorptionsstörungen nach Magen- und Darmoperationen
    • Vitamin-K-Mangel bei vollständiger parenteraler Ernährung
    • K-Hypovitaminose infolge lang andauernder Verabreichung von
        • Antibiotika,
            • Sulfonamiden
                • Salicylsäurederivaten
    • Prophylaxe und Therapie von Hämorrhagien der Neugeborenen
    • Blutungsgefahr infolge Hypoprothrombinämie
    • Überdosierung von Cumarin-Derivarten

Vitamin K1 ist beteiligt an Kalzifikation für:
    •    Knochen
    •    Dentin
    •    Atherokalzin
    •    Nierensteinen

Vitamin K1 bildet Vitamin-K-abhängige Proteine
    •    im Knochen
    •    in der Niere
    •    in atheroskleotischem Gewebe
    •    in verkalkter Aorta
    •    in Sehnen
    •    in Lunge
    •    in Milz
    •    im Harn
    •    in Leber

Vitamin K1 ist beteiligt an Enzymsystemen in
    •    Nieren
    •    Milz
    •    Lunge
    •    Hoden
    •    arteriellen Gefäßwände
    •    Knochen
    •    Leber
 

K1 ist wichtig für Blutgerinnung, Wundheilung, Kohlehydratspeicherung, gesunde Zähne, Leberfunktion, Vitalität
K1 spielt eine bedeutende Rolle bei Nieren- und Bindegewebsfunktion

 

Vitamin K1 ist wichtig für
    •    Blutgerinnung,
    •    Wundheilung,
    •    Kohlehydratspeicherung,
    •    gesunde Zähne,
    •    Leberfunktion,
    •    Vitalität

Vitamin K1 wird erhöht benötigt bei:
    •    Antibiotika- und Sulfonamidbehandlung
    •    niedriger Fettdiät
    •    Hepatopathien mit gestörter Gallenabsonderung (u. a. bei Vorliegen von Gallensteinen,           Bluterkrankungen oder Haut- bzw. Schleimhautblutungen

K1 steigert die Energiegewinnung in den Lebermitochondrien
K1 hat bei vielen Stoffwechselabläufen Hilfscharakter (Kofaktorfunktion bei gerinnungsneutralen Proteinen)
K1 ist in die Proteinsynthese eingeschaltet
K1 ist als Stoffwechselprodukt meist von Ca2+ abhängig
K1 bildet nur sekretorische Proteine, die ins extrazelluläre Medium exkretiert werden; K1-abhängige Proteine werden anschließend im endoplasmatischen Retikulum modifiziert
K1 ist wichtig für vitamin-K-abhängige Carboxylierung von Protein im endoplasmatischen Retikulum der Hepatozyten
K1 ist auch für die vitamin-K-abhängige Carboxylase-Aktivität (bei der Ratte) in Lunge, Milz, Nieren, Knochen, Plazenta und anderen Organen nachgewiesen. In der Leber ist allerdings die höchste Enzymaktivität. Bei vielen anderen Tiere stimmten die Ergebnisse mit der Ratte überein
K1 ist beim Rind hinsichtlich der vitamin-K-abhängigen Carboxylase in fast allen Geweben beteiligt.

Vitamin K1 wird als Mangel verhindert durch
    •    normale, Vitamin-K-enthaltene Diät
    •    genügend Galle im Darmtrakt
    •    normale Funktion des Dünndarms
    •    normale Leberfunktion

Vitamin K1-Störungen beruhen meist auf:
    •    Störungen im Gastrointestinaltrakt
    •    Störung der Gallenzufuhr
    •    Lebererkrankungen
    •    Antibiotikagabe und andere Medikamente

K1 ist vorwiegend im menschlichen Plasmaspiegel vorhanden, kaum jedoch Vitamin-K2-Formen
K1 wird durch Plazenta schlecht transportiert, weil Lipide, und damit Vitamin K1, kaum durch diese transportiert werden können
K1 wird (wie Vitamin E) nicht normal metabolisiert, wenn sie in zentralen Kreislauf eingeführt werden
K1-Mangel ist bei Geflügel schnell erreicht (kurzer Dünndarm und rasche Nahrungspassage) Anmerkung: bei industrieller Fütterung!
K1-Mangel bewirkt Hemmung der oxidativen Phosphorilierung (Energiegewinnung) in den Mitochondrien

Vitamin K1 - Mangel ist häufig erkennbar durch:
    •    Darmstörungen
    •    langsam heilende Wunden
    •    häufiges Nasenbluten
    •    Erschöpfungszustände
    •    schmerzhafte Menstruationsblutung

K1 wirkt in Leber enzymatisch
K1 wirkt beim Energiestoffwechsel des Organismuses entscheidend mit
K1 ist wichtig für Gesundheit der Knochen
K1 beeinflusst den Ca2+-Stoffwechsel
K1 beeinflusst Proteine für Knochen, Zähne, Nieren und andere Gewebe (die Proteine werden durch K1 in eine aktive Form überführt)
K1 inaktiviert wie Vitamin K2, Vitamin E und Coenzym Q10 Phagen
K1 wirkt gegen Keuchhusten
K1 wirkt gegen Karies
K1 tritt mit Schimmelpilzgiften (auf Cumarinbasis) in Wechselwirkung
K1 bewirkt eine Beeinflussung von Antibiotikawirkungen
K1 hat entspannende Wirkung auf die Muskulatur
K1 kann bei Hühnern merklich die Mortalität senken durch Zulage in Futter oder Trinkwasser
K1 ersetzt bei manchen Bakterien das Ubichinon (Coenzym Q) in der Atmungskette
K1 hat in der Atmungskette ein Redoxpotential von -0,05 Volt; Ubichinon hat ein Redoxpotential von +0,1 Volt

K1-Mangel bewirkt (bei Neugeborenen)
    •    Hämatomneigung
    •    Verletzungsblutungen und
    •    Schleimhautblutungen sowie
    •    intrakranielle Blutungen.

K1 erhöht primär den Serumspiegel, dieser erniedrigt sich nach einiger Zeit permanenter K1-Zuführung
K1 geht in seinem Gehalt im Serum zurück, wenn die Gewebespiegel einen notwendigen K-Gehalt aufweisen
K1 reguliert das Zellwachstum Hoffnung für die Entwicklung neuartiger Krebstherapie
 

 

Vitamin K1 - Faktensammlung - Vitamin K1

Biochemische Abläufe in Verbindung mit Vitamin K1


K1-/K2-Funktion bewirkt wahrscheinlich Coenzymfunktion bei besonderem Elektronentransport (K <-> Chinon <-> Hydrochinon)
K1 bietet als Coenzym-Q10-"Verwandter" Schutz ungesättigter Fettsäuren in Biomembranen vor molekularem Sauerstoff
K1 bietet als Coenzym-Q10-"Verwandter" Oxidationsschutz für Fette in den Speicherdepots der Leber und anderer Organe
K1 stellt in Leberzellen aus Glutaminsäure eine bislang unbekannte Aminosäure her
K1 spielt bedeutende Rolle im Stoffwechsel von:
    •    Knochen
    •    Bindegewebe
    •    Nieren
K1 ist ein unersetzbarer Stoff für Eiweißsubstanzen in Lunge und Herz
K1 ist unersetzlich für gesunden Fettstoffwechsel (neben den ebenfalls fettlöslichen Vitaminen A, D, E)
K1 unterstützt Kohlehydrateinbau in Zellen
K1 unterstützt die Arbeit der Leber
K1 wird in Leber gespeichert und schneller umgesetzt als andere fettlösliche Vitamine
K1 erzeugt ein Protein des endoplasmatischen Retikulums - ein typisches Membranprotein, dessen Struktur bislang nicht exakt bestimmt werden konnte
K1 wird während der Carboxylierung in Vitamin-K-Hydrochinon, dieses in Vitamin-K-2,3-Epoxid (dieses wird zu Vitamin-K-Hydrochinon zurückverwandelt, da es selbst inaktiv ist) und Wasser umgebaut unter gleichzeitiger Umwandlung des Glu-Peptides zum g-Carboxy-Glu-Peptid. Solche Proteine werden in vielfältiger Hinsicht benötigt. Die Umwandlung von Vit-K-Hydrochinon zu K-2,3-Epoxid bringt Energie für die Carboxylierungsreaktion. Die Carboxylierung läuft im endoplasmatischen Retikulum ab
K1 ist wichtig für Vitamin-K-Epoxid-Reduktase: führt K-2,3-Epoxid zum Vit.-K-Chinon und Hydorchinon über, es regeneriert also Vitamin K1
K1 liegt in Rattenleber zu 10% als Epoxid vor
K1 wird in seiner Funktion als K-Hydrochinon -> K-2,3-Epoxid -> VitaminK -> K-Hydrochinon gehemmt durch Cumarine. Durch Mutation von Vitamin-K-Epoxid-Reduktase verliert das Cumarin Warfarin seine Wirkung
K1 aktiviert vitamin-K-abhängige Proteine, die ohne K1 als unwirksame Vorstufen vorliegen
K1 ist für oxidative Prozesse in Mitochondrien verantwortlich (ATP-Gewinnung)
K1 dient als Elekronenüberträger in Chloroplasten (Photosynthese)
K1 stimuliert Blütenbildung bei Pflanzen
K1 dient in Bakterien in Form von K2 in Membran als Redoxsubstanz für Elektronentransport
K1 wird vor allem mit Membrankomponenten vergesellschaftet
K1 besteht aus 4 Isoprenresten (Phytolrest)
K1 wird durch die Phytyl- bzw. Prenylketten fettlöslich und erhält durch diese Ketten weitere spezifische Eigenschaften
K1 ist in natürlicher Form ein trans-Isomer, das cis-Isomer ist biologisch inaktiv
K1 hemmt Oxidation von Linolsäure, K-Hydrochinon dagegen stimuliert die Linolsäureoxidation, dieser Stoffwechselschritt wird durch Vitamin E inhibiert
K1 wird im Darm sehr unterschiedlich aufgenommen: abhängig von Fettanteilen, Nahrung und Gallensäure
K1 ist in der Aufnahme abhängig vom Gesundheitsstatus der Darmflora
K1 ist im Herzen in hohen Mengen gespeichert, erfährt dort aber keine Carboxylierung. Die Verwertung des hohen K1-Spiegels im Herzen ist noch unklar
K1 kann zum Teil in MK-4 umgewandelt werden, nicht aber MK-4 in K1
K1 induziert einen erhöhten Insulinausstoß ins Blut, wenn es nur in geringer Dosis aufgenommen wird (Hyperinsulinämie)
 

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