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Hundeschule Wolfacademy bedeutet aber auch ..... (Bilderserie)
Die Hilfe für Hundebesitzer um an Disziplin und Stärke zu wachsen!

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Ackerschachtelhalm (Equisetum arvense) 
Vor ca. 400 Millionen Jahren war der Schachtelhalm baumgross und bevölkerte riesige Wälder zusammen mit Riesenfarnen und Moosen. Wie diese so hat auch der Schachtelhalm keine Blüten sondern vermehrt sich durch Sporen. Durch die großen Mengen an Kieselsäure, die der Schachtelhalm enthält, wird der Schachtelhalm bei Nierenkrankheiten und Problemen mit dem Bindegewebe eingesetzt.
Er nennt sich auch Zinnkraut, denn damit wird das Metall wieder blitzblank. Da Acker-Schachtelhalm viel Kieselsäure enthält, wirkt er als eine Art "pflanzliches Schmirgelpapier."
Zinnkraut kannte man schon in der Antike. Man nannte es im alten Griechenland auch Hippuris = Pferdeschwanz, da die Triebe einem Pferdeschwanz gleichen.
Dioskurides erwähnte den Schachtelhalm als Mittel, das den Harn treibt und Blutungen stillt.
Die bluetenlosen Schachtelhalmgewaechse gehoeren mit grosser Wahrscheinlichkeit zu den aeltesten Gefaesssporenpflanzen unserer Erde. Heutzutage existiert jedoch nur noch eine Gattung: „Equisetum“. Sie ist als Reduktionsform dieser einstmals so reich und ueberaus vielfaeltig entwickelten Pflanzengruppe zu betrachten, der auch grosse baumartige Gestalten, wie die Calamiten des Karbon und Perm angehoerten.
Zu Heilzwecken werden die unfruchtbaren, grünen Sommertriebe benutzt. Sie enthalten zirka zehn Prozent mineralische Bestandteile, die sich aus Kieselsäure und wasserlöslichen Silikaten zusammensetzen. Daneben 0,2 bis 0,9 Prozent Flavonoide, vor allem Kämpferol und Quercetin. In geringen Mengen kommen auch Alkaloide wie Nikotin vor.
Acker-Schachtelhalm kann leicht mit dem giftigen Sumpf-Schachtelhalm verwechselt werden, deshalb nicht selbst sammeln!
Wird die Pflanze zur Durchspülung verwendet, dann auf jeden Fall genügend trinken! Menschen, die unter Wassereinlagerungen leiden, zum Beispiel aufgrund einer Herz- und Nierenfunktionsstörung, dürfen Ackerschachtelhalm nicht einnehmen.
Für Hunde
Gut für Krallen, Fell und Bindegewebes aufgrund des hohen Anteils an Kieselsäure. Wie beim Menschen sehr gut geeignet zur Behandlung von Harnwegsentzündungen. Anwendung als Heilkraut, Absud, Tinktur und äußerlich als Kompresse.
Anwendung: innerlich & äußerlich
Inhaltsstoffe
Durch seinen hohen Gehalt an Kieselsäure ist Ackerschachtelhalm das Mittel der Wahl, wenn es darum geht, vorbeugend oder heilend das Bindegewebe zu stärken. Kaliumsalze, Flavonoide und Saponine erweitern das Wirkungsspektrum.
Heilwirkung und Verwendung
Degenerative Gelenkerkrankungen, Nierenschwäche, Blasenerkrankungen und chronische Bronchitis sind wichtige Anwendungsgebiete. Wegen seiner entwässernden Wirkung kann er vor allem auch bei älteren Tieren eingesetzt werden, die aufgrund von Herzschwäche an Wassersucht leiden. Im anthroposophischen Heilkonzept spielt die Kieselsäure in der Ernährung von Mensch und Tier als Heilmittel und für die vorbeugende Gesundheitspflege eine herausragende Rolle. Deshalb ist es sehr zu empfehlen, zweimal pro Jahr eine jeweils sechswöchige blutreinigende und aufbauende Kur durchzuführen. Tiere habe nach einer solchen Kur ein deutlich schöneres, glänzendes Fell bzw. ein gesundes Federkleid. Ackerschachtelhalm wird den Tieren als Tee im Trinknapf verabreicht oder als feines Pulver in Futter gemischt.
Anwendung
Die äußere Anwendung des Tees für Umschläge ist zur Blutstillung sowie zur Behandlung von Geschwüren, Ekzemen und schlecht heilenden Wunden zu empfehlen. Bei Papageien, die unter dem so genannten ?Federrupfen? leiden, sollte unbedingt ein sechs- bis achtwöchige Kur mit Schachtelhalm versucht werden, weil häufig Mangel an Kieselsäure eine der Ursachen für diese schwierige zu behandelnde Verhaltensstörung ist.
Rezept für Schachtelhalmtee
2 bis 3 Teelöffel getrocknetes Schachtelhalmkraut in einem Topf mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergießen, 5 Minuten kochen, 10 Minuten ziehen lassen, absieben.
Alfalfa (Medicago sativa) 
Die Araber entdeckten als erste die vitalisierende Wirkung der Luzerne und gaben ihr den Namen Alfalfa, was soviel bedeutet wie "Vater aller Nährstoffe". Sie wird schon seit Jahrtausenden in vielen Teilen der Erde sowohl als Lebensmittel, als auch als Heilpflanze genutzt. Diese mineralstoffreiche Pflanze kommt in der Natur im westlichen Asien und östlichen Mittelmeerraum vor und kann u.a. bei der Regulierung des Körpergewichts unterstützend wirken. Medizinisch wirksam sind die gesamte Alfalfa-Pflanze und ihre Blätter.
Alfalfa ist ein weiteres Kraut, das seit Jahrhunderten mit Erfolg bei allen möglichen Krankheiten und zur Nahrungsergänzung eingesetzt wird. Besonders bei trächtigen Tieren ist Alfalfa eine vitamin- und mineralreiche Futterergänzung.
Alfalfa enthält sehr viel Calcium, Eisen, Zink, alle Vitamine insbesondere Vitamin K, Chlorophyll, Biotin und Spurenelemente. Benutzt werden die Grünteile (Blätter) der erwachsenen Planze als Futterzusatz. Anwendung als Heilkraut, Absud oder Tinktur. Sprossen sollten generell nicht verfüttert werden.
Alfalfa-Blätter enthalten ca. 2 bis 3% Saponine. In Tierstudien wiesen diese Stoffe eine Hemmung der Cholesterin-Absorption auf und schützten so vor der Bildung von arteriosklerotischen Plaques.(3) Alfalfa enthält darüber hinaus Chlorophyll, Enzyme, die Vitamine A, E, K, B6 und D und eine Vielzahl von Mineralien, Spurenelementen und sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe (Flavonoide, Isoflavone, Sterole und Kumarinderivate). Sie ist außerdem besonders reich an Calcium, Phosphor, Kalium, Eisen und Zink. Alfalfa ist außerdem sehr reich an Vitamin A: 100g Alfalfa enthalten 8000 I.E., wobei zum Vergleich 100g Lebertran 225 I.E. enthält. Der Vitamin A-Tagesbedarf liegt bei 4000-5000 I.E..
Aufgrund seiner vielfältigen gesundheitlichen Wirkungen kann Alfalfa u.a. bei Arthritis, Diabetes und Verdauungsproblemen hilfreich sein.
Bei einer hoch dosierten Aufnahme sind bisher keine Nebenwirkungen bekannt.
Es gibt allerdings Berichte, dass einige Menschen allergisch reagierten. Zudem sollten Personen, die an Lupus erythemadodes, einer Autoimmunerkrankung, leiden, kein Alfalfa zu sich nehmen.
Arnika 
Wirkung und Anwendung der Arnika
- Aphthen
- Herzbeschwerden
- Gelenkentzündungen
- Blutergüsse
- Krampfadern
- Mundschleimhautentzündung
- Neuralgien
- Quetschungen
- Rachenentzündungen
- Schlecht heilende Wunden
- Schmerz
- Schwellungen
- Venenentzündung
- Verstauchungen
- Zahnfleischentzündungen
- Zerrungen
- Insektenstiche
- Rheumatische Beschwerden
- Muskelzerrungen
- Entzündungen der Haut
- Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut
- Verrenkungen
- Verstauchungen
- Quetschungen
- Frostbeulen
- Venenentzündungen
- Rheumatische Schmerzen
- Als Wärmepflaster
- Verletzungen
- Quetschungen
- Blutergüsse
- Prellungen
- Muskelzerrungen
- Sehnenzerrungen
- Verstauchungen
- Oberflächlichen Venenentzündungen
- Entzündungen im Mund- und Rachenraum
- Rheumatischen Beschwerden
- Entzündungen nach Insektenstichen
Arnica hilft Hunden bei allen körperlichen Problemen, wie Überanstrengung, Verletzungen durch Unfälle (Blutergüsse, Gehirnerschütterung) oder auch vor und nach Operationen kann es helfen, die Schmerzen einzudämmen.
Alten Hunden hilft dieses homöopathische Arzneimittel, die Alterserscheinungen besser zu überstehen, und Arnica stützt das Herz. Dieses Mittel zeigt auch körperliche Unruhe bei Krankheit und geistige Erschöpfung, obwohl das Tier dann trotz allem in Bewegung ist. Nach allen traumatischen Erlebnissen, die im körperlichen Zusammenhang stehen, sollte immer zuerst an Arnica gedacht werden.
Basilikum (Ocimum basilicum / Herba basilica) 
Schon vor über 4000 Jahren nutzten die Inder den Basilikum. Sie waren der Überzeugung, daß er etwas göttliches sei.
Der Name des Basilikums leitet sich aus dem Griechischen ab und heißt so viel wie "königliche Heilpflanze". Bei uns wird der Basilikum daher auch oft als Königskraut oder Königsbalsam bezeichnet. Nach Mitteleuropa kam die Pflanze im 12. Jahrhundert.
Basilikum ist keine typische Arzneipflanze und besitzt nur schwache Heilwirkungen. Durch seinen Gehalt an ätherischen Ölen (z.B. Estragol, Cineol und Linalool) wirkt Basilikum verdauungsfördernd, krampflösend und blähungsmindernd.
Basilikum übt eine beruhigende Wirkung auf das Nervensystem aus, es hat auch eine wohl tuende Wirkung bei Magenbeschwerden, Blähungen und Appetitlosigkeit. Basilikumtee wirkt bei Erkältungen Schweiß treibend und Schleim lösend. Früher galt Basilikum als Mittel gegen Schwermut, also Depressionen.
Für den Hund: klein gehäckselt ins Futter fördert die Verdauung in Magen und Darm, regt die Nieren an und wirkt Entblähend. Auch beim Tier nur sporadisch geben.
Beinwell (Symphytum officinale)
Der Beinwell hat seinen Namen von den Beinen, denen er gut (well)
tun, bzw. deren Knochen er zusammenwallen soll. Im Bereich Bewegungsapparat wird der Beinwell fast gegen jede Art von Beschwerden eingesetzt. Man verwendet ihn traditionell gegen Verstauchungen, Verspannungen, Arthrose und diverse andere Probleme.
Der Beinwell liebt feuchte Böden. Er ist daher oft an Wasserläufen zu finden. Auch in Senken, in denen sich das Grundwasser sammelt, wird er oft angetroffen.
Im Frühjahr wachsen rauhe haarige Triebe aus dem Boden.
Und bereits nach einigen Wochen erwachsen Stengel aus diesen Trieben, die schon bald erste Blüten tragen.
Diese Blüten sind meist violett, vereinzelt auch weißlich-gelb. In kleinen Trauben hängen sie herab.
Der mehrjährige Beinwell blüht von Mai bis September, man sammelt die Wurzeln im Frühjahr im März und im Herbst von September bis November. Diese Wurzeln werden aufgeschnitten und in der Sonne zum Trocknen ausgelegt.
Der Beinwell gilt als eine sehr alte Heilpflanze, die man nur äußerlich anwenden sollte.
In der frühen Naturmedizin nahm man Beinwell auch als Gurgelmittel gegen Zahnschmerzen und Zahnfleischewntzündungen, zudem trank man früher einen Beinwelltee bei chronischen Entzündungen der Atemwege, gegen Magengeschwüre und auch gegen Tuberkulose.
Als Badzusatz verwendete man Beinwell gegen Ekzeme, Krampfadern und Geschwüre.
- Gelenkschmerzen
- Hautschäden
- Knochenbrüchen
- Muskelschmerzen
- Prellungen
- Quetschungen
- Schmerzen bei Verletzungen
- Schwellungen
- Verletzungen des Bewegungsapparates
- Verstauchungen
- Verflüssigt Wundsekrete
- Hilft schnell neues Gewebe zu bilden
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Legt man Beinwellblätter auf Wunden auf, so stillen diese die Schmerzen.
Zudem beschleunigt er die Neubildung von verletzter Haut (man nennt dies auch granulationsfördernd).
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Umschläge bei Schleimbeutel-, Knochenhaut-, Venen-, Sehnenscheidenentzündungen und Drüsenschwellungen
100g der Wurzel in einem Liter Wasser 10 Minuten kochen, danach absieben. Damit werden warme Umschläge gemacht.
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Tonikum gegen unreine Haut
200 ml Alkohol (45%)
1 Eßlöffel Weidenrinde
1 Teelöffel Beinwellwurzel
1 Teelöffel Thymian
1 Teelöffel Rosmarin
Für den Hund:
hier verwendet man das frische Kraut (die Blätter), feingehackt, als Nahrungszusatz in das Futter.
Beinwell wirkt bei Mensch und Tier regenerierend und krebshemmend. Es fördert die Neubildung von Gewebezellen und hat eine "knochenbildende" Wirkung. Deshalb machte man früher mit Beinwell (daher der Name) bei Knochenbrüchen Umschläge aus geschabter Wurzel und zerriebenen Blättern.
Braunwurz (Scrophularia nodosa)
Braunwurz ist eine mehrjährige Pflanze, die einen geraden, vierkantigen Stengel hat und bis zu einem Meter hoch werden kann. Braunwurz hat eine knollige Wurzel und rispenähnliche Blütenstände, die Blüten selbst sind leicht bräunlich.
Schon im Mittelalter wurde der Braunwurz erwähnt wegen seiner Wirkung gegen Geschwüre und Schwellungen, besonders bei entzündlichen, angeschwollenen Halslymphknoten. Zudem trug man früher Braunwurz-Amulette um den Hals, die vor allerlei Zauber schützen sollten.
Braunwurz findet man überall in Europa und in großen Teilen Asiens. Bevorzugt wächst Braunwurz an schattigen und feuchten Waldgebieten und in Büschen, jedoch auch an Ufern und feuchten Gräben.
Vorwiegend äusserlich zur Behandlung von chronischen Hautproblemen, wie Ekzemen und Schuppenflechte; in geringerem Masse bei Wunden, Verbrennungen, Sonnenbrand, Windeldennatitis, Geschwüren und Schwellungen. Ferner innerliche Anwendung als bitteres Tonikum, schwach harntreibendes und antirheumatisches Mittel. Angeblich verstärkt Braunwurz die Herzkontraktion.
Äußerliche Anwendung als Bad oder Waschung
Mit einem Tee (normaler Aufguss) aus den Braunwurz-Blättern oder einem Kaltauszug aus den Wurzeln kann man Waschungen und Bäder gegen Hauterkrankungen durchführen.
Je nachdem, wie groß das Bad sein soll, braucht man zwischen einem Esslöffel und 500 gr Braunwuzr-Blätter oder Wurzeln für ein Bad.
Das Bad lässt man 20-30 Minuten auf die Haut einwirken.

