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Eisenkraut  (Verbena officinalis)

Das Eisenkraut ist ein mehrjähriges Kraut. Es stellt wenig Ansprüche an den Boden, Eisenkraut wächst tatsächlich auch auf Böden, auf denen sonst nicht viel wächst.Eisenkraut war schon in der Antike als Heilpflanze
bekannt: So trugen es römischen Soldaten bei sich, um sich
gegen Verletzungen zu schützen, oder aber verliebte Menschen stellten daraus einen Liebestrank her, so daß die Liebe lang und glücklich sei.Der Gattungsname Verbena ist vermutlich keltischen Ursprungs. Der Name Eisenkraut ist eine Übersetzung aus dem griechischen sideritis, einem bei Dioskurides benutzten Pflanzennamen, (sideros = Eisen). Verbena officinalis wurde bei
den antiken Völkern hoch verehrt.
Das Eisenkraut (Verbena officinalis L.) gehört zu den
vergessenen Heil- pflanzen. Sie wurde im Laufe der Zeit als ein lästiges «Unkraut» aus unseren Gärten verbannt.

Selbst Hildegard von Bingen   empfahl das Kraut bei
Entzündungen der Mundhöhle sowie Kompressen zur äußeren Anwendung bei Geschwüren und fauligen Wunden. Außerdem
rät Hildegard zu einem warmen Halswickel bei Mandelentzündungen. Die Äbtissin ordnete die Pflanze als kühlend ein. In der damaligen Volksmedizin wurde das Eisenkraut auch zur Behandlung von Unfruchtbarkeit, Nieren- und Blasensteinen sowie bei Gallenblasenbeschwerden eingesetzt. Kurzum, das Eisenkraut fand damals für vielerlei Beschwerden und Zipperlein Verwendung.

Zur äußerlichen Anwendung bei Hunden findet das Kraut bei schlecht heilenden Wunden seine Verwendung.