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Pica: Krankhafte Essgelüste

 

Haben Sie einen Hund der alles, aber auch wirklich alles in sich hineinfrißt und dabei vielleicht nicht mal halt vor Ihren Socken macht?

Wir haben hier eine Arbeit von Arbeit, von einen Dr.med.Dr Volker Faust

Ess-Verhaltensstörung mit Lust auf Haare, Insekten, Steine, Schaumstoff u.a. 
 

Es handelt sich bei der Pica nicht um eine quantitative, also mengenmässig auffällige Essstörung (durch ein zuviel oder zuwenig) sondern um eine qualitative Störung des Appetits bei der es um Sonderbares, Ungewöhnliches, ja sogar Ungeniessbares, widerliches oder Ekliges geht.

Der Name Pica (auch Pica-Syndrom genannt) kommt von Pica- „Krankheit der Elster“. Von der Elster, die wahllos Dinge in den Schnabel nimmt um ihr Nest zu bauen (lateinisch: Pica pica)

Es gibt keine einheitliche Erklärung für dieses Essverhalten. Mann spricht deshalb in Fachkreisen von einer so genannten Polyäthiologie (mehrschichtigen Krankheitsursache) Biologische Faktoren sind beispielsweise im Rahmen einer Hirnschädigung (z.B. Schädel-Hirn-Trauma) oder bei bestimmten biologisch erklärbaren seelischen Störungen anzunehmen. Psychosoziale oder biologisch-psychosozial gemischte Aspekte erklären sich aus Zwangsstörungen, Impulskontrollstörungen, schweren Persönlichkeitsstörungen u.a.
 

Eine ganz andere Erklärungsdimension ergibt sich aus den kulturellen Faktoren, die auch gesundheitliche Aspekte enthalten, so sonderbar sich das gerade bei der Pica sich anhören mag. So fand man beispielsweise, dass das Pica-Verhalten in bestimmten Regionen oftmals Ausdruck eines umschriebenen Mangelszustandes ist, z.B. einer so genannten Sideropenie (Eisenmangel).
Das gleiche gilt für andere Mineralstoffe wie Zink, Kupfer, Kalzium u.a. Eisen beispielsweise hat eine Schlüsselfunktion bei der Synthese so genannter Botenstoffe (Fachausdruck: Neurostransmitter) wie Dopamin und Noradrenalin, die auch für die Gemütszulage verantwortlich sind.

 

So wäre die Pica unter bestimmten Bedingungen beispielsweise als instinktives Suchen von mineralhaltigen Substanzen zu interpretieren, um sich eine ausgeglichene Stimmungslage zu verschaffen (im Tierversuch ist das sowohl in der Natur als auch experimentell zu beobachten).

Selbst die Koprophagie, also das Kot-Essen hat bei verschiedenen Tierarten lebenswichtige Funktionen im Dienste einer optimalen Nahrungsverwertung, bzw. Verdauung. Dabei kann es beispielsweise um die Rückgewinnung von Verdauungsenzymen, von Gallensäure oder Vitamin B und K gehen (Hunde, Fohlen, Ratten). Auch die bessere Ausschöpfung des Energiegehaltes einer pflanzlichen Nahrung wird dadurch verständlich (z.B. Gorillas). Sogar Entgiftungsfunktionen sind denkbar (z.B. bestimmte Lehme bei Papageien, was auch bei manchen Völkern genutzt wird). Das gleiche gilt für Naturprodukte, die uns nicht schmecken, anderen Völkern aber wichtige Mineralien bieten (Eicheln, und für uns ungeniessbare Nüsse).

Kurz das Pica hat seine absonderlichen, aber auch nachvollziehbaren Hintergründe. Man kann nicht alles als Krankhaft abtun.
 

Gesundheitliche Komplikationen: Lebensbedrohliche Vergiftungen, mechanische Schäden durch spitze Fremdkörper bis hin zu Verletzungen im Magen-, Darmbereich und u.a. die Bezoarbildung durch Haare, schnüre, Pflanzenfasern die den Magen und den Darm mit einem Knäuel verdichten können

Aus : http://www.psychosoziale-gesundheit.net/pdf/pica_faust.pdf